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Immer mehr Alleinerziehende in Deutschland
Der Anteil Alleinerziehender Eltern ist deutlich gestiegen, eins von fünf Kindern wächst in Deutschland, bei nur einem Elternteil auf. Zehn Jahre zuvor lag der Anteil der Alleinerziehenden bei allen Familien noch bei 14%. Das geht aus dem Familienreport 2010 hervor.
Zu 90% handelt es sich bei den Alleinerziehenden um Frauen, davon sind zwei von drei Frauen berufstätig. Deutlich mehr Alleinerziehende Frauen arbeiten Vollzeit, als Frauen die mit den Vater ihrer Kinder zusammenleben. Zudem geht aus dem Report hervor, dass immer mehr Frauen die Hauptverdiener in den Familien sind. Für Mütter ist es nicht einfach Kinder und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Genau deswegen greifen soviele Mütter auf Babysitter zurück.
Studenten und Studentinnen die dem Babysitterjob nachgehen, bieten für Alleinerziehende Mütter und Väter viele Vorteile. Sie sind sehr flexibel und können auch oft tagsüber Zeit mit den Kindern verbringen. Kindern die schon in die Schule gehen, können die Babysitter bei den Hausaufgaben helfen und ihnen eventuell auch Nachhilfe in einigen Fächern geben. Dies entlastet die Alleinerzeihenden Eltern enorm. Nach einem Vollzeitjob ist es nicht einfach noch Zeit zu finden, um den Kinder bei den Hausaufgaben zu helfen. Genau deswegen ist ein Babysitter sinnvoll, die Alleinerziehenden werden entlastet und ihre Kinder sind in kompetenten Händen.
Der richtige Babysitter
Passt der Babysitter zu meinem Kind? Mit dieser Frage beschäftigen sich viele Eltern. Es ist oftmals schwer, sein liebstes Gut in die Obhut eines anderen zu geben. Es geht nicht nur darum jemanden zu finden der auf die eigenen Kinder aufpasst, der Babysitter muss vielmehr mit dem Kind zusammen passen. Dabei spielt die Persönlichkeit des Babysitters eine entscheidende Rolle. Für Kinder sind Menschen wichtig den sie vertrauen und zu denen sie eine Beziehung aufbauen können.
Daher ist ein erstes Gespräch zu empfehlen, um einen besseren Eindruck über den Babysitter zubekommen. Am besten ist es, wenn man den Babysitter mit einigen Stresssituationen konfrontiert. Anhand der Reaktion können die Eltern sehen, ob der Babysitter der Aufgabe gewachsen ist. Wenn des Babysitter Pflichtbewusstsein, Reife und eine hohes Maß an Verantwortung vermitteln kann, steht dem freien Abenden nichts mehr im Weg.
Nicht zu vergessen- Viele Studentinnen und Studenten haben noch wenig Erfahrungen und werden an den Aufgaben wachsen und so alle Schwierigkeiten meistern. Dies sollten Eltern bei der Wahl des Babysitters immer berücksichtigen.
Versicherungspflicht für Babysitter?
Mal ehrlich: Für Jugendliche und Studenten ist Babysitting ein mitunter sehr guter Nebenverdienst, für Eltern ist die gelegentliche oder regelmäßige Betreuung der eigenen Kinder dagegen weitaus mehr. Dabei steht nicht nur die Frage im Vordergrund, wen man an die kleinen Racker ran lässt, sondern auch Themen wie Ab- und Versicherung stehen im Vordergrund.
Die Eltern stehen grundsätzlich in der Pflicht, auch häuslich Beschäftigte zu versichern. Dadurch hat man die Sicherheit, dass die rechtlichen Konsequenzen im (hoffentlich nicht eintretenden) Ernstfall klar geregelt sind. Denn jeder Haushalt – und vor allem der Umgang mit Kindern – birgt eine Vielzahl an Risiken und Gefahren.
Als Babysitter fällt man unter die Kategorie “Haushaltshilfen” und muss somit gesetzlich unfallversichert sein. Der Arbeitgeber übernimmt die Kosten dafür und ist zudem für die Anmeldung innerhalb der ersten Wochen beim Unfallversicherungsträger verantwortlich. Eine private Unfallversicherung ersetzt die gesetzliche nicht. Die Tätigkeit eines Babysitters zählt in der Regel als Minijob, dabei handelt es sich um ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis, in dem es sich um haushaltsnahe Dienstleistungen geht.
Bei einer geringfügigen Beschäftigung verdient der Babysitter nicht mehr als 400€ monatlich und ist von Sozialabgaben sowie Steuerzahlungen befreit und kann darüber hinaus geminderte Rentenansprüche erwerben. Um die Anmeldung zu erleichtern, gibt es ein Haushaltscheckverfahren, dabei handelt es sich um einen Vordruck zur An- und Abmeldung des Arbeitnehmers für die Sozialversicherung.
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