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PostHeaderIcon Worauf sollten Babysitter bei Kleinkindern achten

Vor allem bei Kindern im zweiten Lebensjahr können öfter mal kleine Missgeschicke passieren. Sie befinden sich auf dem Weg in die Selbstständigkeit, das freie Gehen fällt ihnen wesentlich leichter und der kindliche Bewegungs- & Erfahrungsraum dehnt sich aus.  Das Kind lernt immer sicherer zu gehen und seinen Körper zu beherrschen. Und möchte auch, alles was es kann, auch alleine anwenden. Das Kind entwickelt seinen eigenen Willen und lernt diesen auch durchzusetzen. Täglich lernt das Kind etwas Neues dazu und die kindliche Neugierde ist in diesem Alter nahezu grenzenlos.

Für Babysitter ist diese Situation nicht einfach, denn das Kind hat einen starken Drang seinen Willen durchzusetzen. Da heißt es- Nerven behalten und dem Kind seine Grenzen zeigen. Wenn etwas nicht so klappt wie das Kind es will, wird es öfter mal einen lautstarken Protest und manche Tränen der Verzweiflung und Enttäuschung geben.
Eltern fällt es nicht schwer sich in solchen Situationen durchzusetzen und dem Kind die Grenzen aufzuzeigen. Jedoch tun sich viele Babysitter damit schwer, da sie mit weinenden Kinder nur schwer umgehen können. Trotzdem ist es wichtig, bestimmend und ruhig in solchen Situationen aufzutreten.

Zum ersten mal, erkennt sich das Kind im Spiegel wieder und nimmt sich als Person wahr. Diese Zeit wird auch die ,,magischen’’ Jahre genannt, da das Kind eine unglaubliche Vorstellungskraft entwickelt. Für das Kind ist in seiner Vorstellung nahezu alles möglich und das was es sich vorstellt wird für das Kind Wirklichkeit. Grade  deswegen kommt es so oft zu Unfällen. Die Kinder können zwar kausale Zusammenhänge erfassen, diese aber nicht im Sinne von Ursache und Wirkung deuten.
Dementsprechend sind die besonderen Unfallrisiken im zweiten und dritten Lebensjahr:


  • Verbrühungen und Verbrennungen am Tisch und in der Küche.
  • Vergiftungen und Verätzungen durch Reinigungsmittel und Lampenöle
  • Verletzungen durch  Kommoden und auch Stühle, die zu Kletterübungen genutzt werden

Damit Babysitter in solchen Situationen nicht die Nerven verlieren, sollte es schon vorher ein Gespräch mit den Eltern geben. In diesem Gespräch sollten alle wichtigen Punkte geklärt werden, damit die Kinder ihre Grenzen kennen lernen.

Mehr Infos hier

PostHeaderIcon Babysitterkurse

Nur einen kurzen Augenblick weggeschaut, und schon ist es passiert. Unglücke passieren schnell, vor allem beim Umgang mit Kindern kann es zu kleinen Katastrophen kommen. Um Unerfahrenen mehr Sicherheit zu bieten, gibt es Babysitterkurse, in deen Teilnehmern praxisnah der richtige Umgang mit Kindern gezeigt wird. Vor allem für Studenten und Studentinnen, die gern als Babysitter arbeiten wollen, ist ein solches Zertifikat zu empfehlen.

Das DRK bietet interessierten Babysittern die Möglichkeit, eine Ausbildung mit Zertifikat zu absolvieren. In dem Kurs wird man auf die verschiedensten Situationen vorbereitet, die beim Babysitten auftreten können. Die Teilnehmer lernen unter anderem, wie man ein Kind badet, wickelt und füttert sowie die Versorgung und Pflege von Babys und Kleinkindern.

Weitere Seminarinhalte sind zum Beispiel die Entwicklungspsychologie des Kindes, Beschäftigungsmöglichkeiten für die verschiedenen Altersstufen oder Erste Hilfe am Kind. Außerdem erfahren angehende Babysitter mehr über ihre Rechte und Pflichten und wie sie sich in fremden Wohnungen zu verhalten haben.

Der Kurs dauert zwei Tage, wobei Praxisnähe anhand von Babypuppen simuliert wird. Die Kosten für einen Kurs liegen zwischen 30€ und 45€. Nach einer erfolgreichen Teilnahme erhalten die Teilnehmer ein ,, DRK-Babysitter-Zertifikat’’.

PostHeaderIcon Was tun? Bewerbung als Babysitter

Das Babysitten ist für Studentinnen und Studenten eine gute Möglichkeit für einen Nebenverdienst, die sich überdies gut mit dem Studium vereinbaren lässt. Bloß ist es nicht immer einfach, die Eltern von seinen Qualitäten zu überzeugen!

Die Persönlichkeit des Babysitters spielt für die Eltern einen hohen Stellenwert, daher gilt es, diese hervorzuheben.  Studentinnen und Studenten sollten in ihrer Bewerbung die Fragen beantworten, was ihnen Spaß am Babysitten macht, warum sie den Umgang mit Kindern lieben und ob schon Erfahrungen gesammelt werden konnten. Außerdem ist es Eltern auch wichtig zu wissen, wie ihr euch als Bewerber einen Tag mit den Kindern vorstellt. Welche Spielideen bringt ihr mit, oder wie wollt ihr die Kinder die Zeit über beschäftigen.

Bei einem  Babysitterjob geht es um viel Verantwortung, du solltest dir also schon vorher überlegen, wie du mit Stresssituationen umgehen wirst. Deine Überlegungen und Lösungen für solche Situationen sollten in deiner Bewerbung auch erwähnt werden. Die Anzahl der Kinder spielt auch eine wichtige Rolle, daher solltest du angeben, um wie viele Kinder du dich kümmern willst und kannst. Nicht zu vergessen oder gar zu unterschätzen ist das Foto. Denn ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte und ist für die Eltern neben der ausführlichen Bewerbung ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Generell gilt: Auch wenn das Babysitten eine Nebenbeschäftigung ist, sollte man die Anforderungen nicht unterschätzen.

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