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Wo bleiben nur die Babys? Plädoyer für mehr Wachstum
Jahr für Jahr im November verkündet das Statistische Bundesamt aufs Neue, wie wenig Kinder in Deutschland geboren werden. Lange Zeit wurde dies von Politik und Gesellschaft gleichermaßen gleichgültig hingenommen, doch allmählich dürfte auch militanten Vermehrungsverweigerern klar sein, dass es mittelfristig eng wird – und zwar volkswirtschaftlich. Seit Monaten kreisen Schlagworte wie Fachkräftemangel und die von Thilo Sarrazin recht unsanft in Schwung gebrachte Integrationsdebatte wie Geier um die tägliche Berichterstattung. Themen also, die man in einer alternden Gesellschaft wie der deutschen einfach nicht mehr loswird, die zunächst polarisieren, dann nerven und immer mal wieder für wenige Tage von einer Flutwelle überrollt oder sonstwie verdrängt werden. Aber sie kommen wieder, garantiert, denn für dauerhafte Verdrängung ist es zu spät.
Was kommt konkret auf uns zu? Seit Beginn der 70er Jahre sterben in Deutschland de facto jedes Jahr mehr Menschen, als am anderen Ende der Bevölkerungspyramide Babys das Licht der Welt erblicken. Mehr oder weniger intensive Wellen der Zuwanderung haben hierüber bislang hinwegtäuschen können, doch auch diese Wirkung verpufft zusehends, da die Armut an Kindern in Deutschland längst nicht mehr kompensierbar ist. Der Grund: Bei einer Geburtenrate von rund 1,4 Kindern je Frau verkleinert sich jede nachwachsende Generation automatisch um rund ein Drittel. Aktuell liegt die Rate sogar nur bei 1,36, was u. a. dazu geführt hat, dass 2009 rund 17.000 Kinder weniger geboren wurden als im Vorjahr. Ärgerlich.
Noch ärgerlicher ist jedoch, dass die Regierung mit Einführung der Elternzeit bereits seit drei Jahren ein äußerst kostspieliges Instrument einsetzt, das eigentlich zu mehr Freude am Kinderkriegen führen sollte. Der Plan geht – die Zahlen zeigen es – nicht auf, auch Geld scheint als Anreiz gescheitert. Schade zwar, aber vielsagend. Denn nun dürfte klar sein, dass lediglich ein gut, nein, optimal ausgebautes System der Kinderbetreuung zu einer positiven Entwicklung führen könnte. Da dies angesichts klammer öffentlicher Kassen jedoch noch Jahre in Anspruch nehmen dürfte, muss als Grund fürs Kinderkriegen einstweilen das schlechte Gewissen herhalten. Ansonsten wird es eng, versprochen! – Gerade für Babysitter.
Welcher Erziehungsstil ist der beste?
Wie erziehe ich mein Kind richtig- Eine Frage die sich viele Eltern stellen. Viele erziehen ihre Kinder so, wie sie selbst von ihren Eltern erzogen wurden. Aber ob diese Erziehungsmethode auch für ihr eigenes Kind die besten ist, um es in seiner Entwicklung zu fördern, ist nicht immer sicher.
Auf Findababysitter wollen wir, die unterschiedlichen Erziehungsmethoden vorstellen und nebenbei einige Mhyten und Vorurteile beseitigen.
Antiautoritärer Erziehungsstil
Unter diesem Begriff versteht man eine Erziehungsmethode, die zwangsfrei abläuft und fördernd für die Selbstentfaltung jedes einzelnen ist. Damit die Kinder ihre Persönlichkeit, Kreativität sowie Gemeinschaftsfähigkeit frei entfalten können werden den Kindern kaum Grenzen gesetzt. Diese Erziehungsmethode fördert die Selbstentfaltung sowie das Selbstbewusstsein der Kinder.
Leider wurde der Begriff von einigen Eltern missverstanden und sie meinten, sie müssten ihre Kinder ganz ohne Grenzen erziehen. Kinder brauchen auch Grenzen, da sie in ihren jungen Jahren die Tragweite ihrer Entscheidungen nicht selbst tragen können. Der ,,demokratische” Erziehungsstil, wie er heute genannt wird, versucht den Kindern Spielraum und Entscheidungsfreiheit zu lassen und ihnen nicht strikte Vorgaben zu setzen.
Autoritärer Erziehungsstil
Bei der autoritäteren Erziehungsmethode wird das Kind in seinem Verhalten und Denken gelenkt. Die Aktivitäten der Kinder, werden von den Eltern oftmals durch Befehle und Anordnungen bestimmt. Die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder werden von den Eltern nur geringfügig berücksichtigt, vielmehr wird das Kind zurechtgewiesen und getadelt.
Viele Kinder die autoritär erzogen wurden, zeigen oftmals ein aggressive Verhalten Schwächeren gegenüber. Die Agression die die Kinder entwickeln, ist als eine Art Hilferuf nach Aufmerksamkeit zu verstehen. Ebenfalls kann ein egonzentrisches Sprachverhalten bei den Kindern beobachtet werden, welches sie sich bei den Eltern abschauen.
Kinder die nach diesem Erziehungsstil erzogen werden, haben ein geringeres Selbstwertgefühl.
Laissez- Faire Erziehungsstil
Bei diesem Erziehungsstil werden die Kinder sich selbst überlassen, das Verhalten der Eltern dem Kind gegenüber ist eher passiv. Die Eltern versuchen nur das nötigste zu tun, dem Kind werden keine Vorgaben gemacht. Im Extremfall handelt es sich dabei um eine Vernachlässigung der Kinder. Kinder die nach diesem Erziehungsstil erzogen werden, haben die größten Probleme im Jugendlichen- und Erwachsenenalter. Sie sind nicht im Stande, eine Beziehung zu gleichaltrigen aufzubauen, da sie nie eine positive emotionale Beziehung kennen gelernt haben.
Außerdem ist bei Kindern, die nache dieser Erziehungsmethode erzogen werden, eine viel häufigere Neigung zur Kriminalität und zum Gebrauch von Drogen und Alkohol, zu beobachten.
Im Jugendlichen Alter haben die Kinder, vor allem in der Schule große Probleme sich anzupassen und sich an die Regeln und Vorschriften zu halten.
Demokratischer Erziehungsstil
Alle wichtigen Entscheidungen werden von den Eltern mit den Kindern besprochen und die Kinder haben die Möglichkeit viele Dinge selbst zu bestimmen. Durch diesen Erziehungsstil wird die Eigenaktivität und Selbstständigkeit der Kinder gefördert. Bei dieser Erziehungsmethode herrscht ein ausgeprägtes Verhältnis von Autorität und Freiheit und die Kinder können vertrauen zu ihren Eltern aufbauen und so auch zu anderen. Durch Akzeptanz, Wärme und Einfühlungsvermögen kann das Kind vertrauen aufbauen, wodurch die Kinder auch eine hohe Selbstsicherheit und Selbstvertrauen entwickeln. Durch den demokratischen Erziehungsstil erlernt das Kind auch im sozialen Bereich viele Kompetenzen und zeigt aufgrund seiner emotionalen Stabilität auch eine hohe Leistungs- und Lernbereitschaft. Die Kinder entwickeln ein gesundes Selbstbewusstein und lernen ihre Fähigkeiten, Talente und Leistungen richtig einzuschätzen. Vor allem lernen die Kinder, dass sie auf sich und ihre Leistungen stolz sein können und das sie keine materiellen Werte benötigen.
Im späteren Berufsleben sind diese Kompetenzen von Vorteil, da Teamfähigkeit und Selbstständigkeit dort unerlässlich sind.
Immer mehr Alleinerziehende in Deutschland
Der Anteil Alleinerziehender Eltern ist deutlich gestiegen, eins von fünf Kindern wächst in Deutschland, bei nur einem Elternteil auf. Zehn Jahre zuvor lag der Anteil der Alleinerziehenden bei allen Familien noch bei 14%. Das geht aus dem Familienreport 2010 hervor.
Zu 90% handelt es sich bei den Alleinerziehenden um Frauen, davon sind zwei von drei Frauen berufstätig. Deutlich mehr Alleinerziehende Frauen arbeiten Vollzeit, als Frauen die mit den Vater ihrer Kinder zusammenleben. Zudem geht aus dem Report hervor, dass immer mehr Frauen die Hauptverdiener in den Familien sind. Für Mütter ist es nicht einfach Kinder und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Genau deswegen greifen soviele Mütter auf Babysitter zurück.
Studenten und Studentinnen die dem Babysitterjob nachgehen, bieten für Alleinerziehende Mütter und Väter viele Vorteile. Sie sind sehr flexibel und können auch oft tagsüber Zeit mit den Kindern verbringen. Kindern die schon in die Schule gehen, können die Babysitter bei den Hausaufgaben helfen und ihnen eventuell auch Nachhilfe in einigen Fächern geben. Dies entlastet die Alleinerzeihenden Eltern enorm. Nach einem Vollzeitjob ist es nicht einfach noch Zeit zu finden, um den Kinder bei den Hausaufgaben zu helfen. Genau deswegen ist ein Babysitter sinnvoll, die Alleinerziehenden werden entlastet und ihre Kinder sind in kompetenten Händen.
Worauf sollten Babysitter bei Kleinkindern achten
Vor allem bei Kindern im zweiten Lebensjahr können öfter mal kleine Missgeschicke passieren. Sie befinden sich auf dem Weg in die Selbstständigkeit, das freie Gehen fällt ihnen wesentlich leichter und der kindliche Bewegungs- & Erfahrungsraum dehnt sich aus. Das Kind lernt immer sicherer zu gehen und seinen Körper zu beherrschen. Und möchte auch, alles was es kann, auch alleine anwenden. Das Kind entwickelt seinen eigenen Willen und lernt diesen auch durchzusetzen. Täglich lernt das Kind etwas Neues dazu und die kindliche Neugierde ist in diesem Alter nahezu grenzenlos.
Für Babysitter ist diese Situation nicht einfach, denn das Kind hat einen starken Drang seinen Willen durchzusetzen. Da heißt es- Nerven behalten und dem Kind seine Grenzen zeigen. Wenn etwas nicht so klappt wie das Kind es will, wird es öfter mal einen lautstarken Protest und manche Tränen der Verzweiflung und Enttäuschung geben.
Eltern fällt es nicht schwer sich in solchen Situationen durchzusetzen und dem Kind die Grenzen aufzuzeigen. Jedoch tun sich viele Babysitter damit schwer, da sie mit weinenden Kinder nur schwer umgehen können. Trotzdem ist es wichtig, bestimmend und ruhig in solchen Situationen aufzutreten.
Zum ersten mal, erkennt sich das Kind im Spiegel wieder und nimmt sich als Person wahr. Diese Zeit wird auch die ,,magischen’’ Jahre genannt, da das Kind eine unglaubliche Vorstellungskraft entwickelt. Für das Kind ist in seiner Vorstellung nahezu alles möglich und das was es sich vorstellt wird für das Kind Wirklichkeit. Grade deswegen kommt es so oft zu Unfällen. Die Kinder können zwar kausale Zusammenhänge erfassen, diese aber nicht im Sinne von Ursache und Wirkung deuten.
Dementsprechend sind die besonderen Unfallrisiken im zweiten und dritten Lebensjahr:
- Verbrühungen und Verbrennungen am Tisch und in der Küche.
- Vergiftungen und Verätzungen durch Reinigungsmittel und Lampenöle
- Verletzungen durch Kommoden und auch Stühle, die zu Kletterübungen genutzt werden
Damit Babysitter in solchen Situationen nicht die Nerven verlieren, sollte es schon vorher ein Gespräch mit den Eltern geben. In diesem Gespräch sollten alle wichtigen Punkte geklärt werden, damit die Kinder ihre Grenzen kennen lernen.
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